Chronik des Bergmannsdorfes Andreasberg

im Zeitraffer - 5

2003     Neben der Friedhofskapelle entsteht ein sechs Meter hoher Turm aus massiven Eichenbalken für die alte Kirchen- und Totenglocke der evangelischen Kirchengemeinde aus ihrem Gründungsjahr 1855. Finanziert wurde das Projekt, an dessen Verwirklichung wiederum Erhard Faber mit seinen Mithelfern einen großen Anteil hatte, durch Spenden und ein eigenes „Glockenfest“ auf der Freizeitanlage mit originellen Spezialitäten.  
     
 2004     Andreasberg besteht 150 Jahre. Drei Tage lang – vom 1. – 3- Oktober – feiert die Ortschaft dieses Jubiläum: Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der St. Barbara-Kirche, der Eröffnung der Fotoausstellung und dem Fassanstich mit Umtrunk am Freitagabend folgt am Samstag die offizielle Jubiläumsfeier mit Festvortrag, Konzert und Tanz in der Schützenhalle. Höhepunkt des Jubiläums ist am Sonntag nach dem Festhochamt und der Eröffnung des historischen Handwerkermarkts der große Festzug mit mehr als 30 Wagen und Fußtruppen, die das Leben in der Vergangenheit des Bergmannsdorfes darstellen. Hunderte Besucher säumen bei schönstem Wetter die Dorfstraße bis hinauf zur Kirche. Zum Abschluss kann die Schützenhalle die Gäste kaum fassen, die – auch zum Teil rund um die Halle – fröhlich das Jubiläum bis in die Nacht feiern. 
     
 2006     In der St. Barbara-Kirche und in der St. Hubertus-Schützenhalle feiert die katholische Kirchengemeinde mit vielen Gästen das 100jährige Kirchenjubiläum. Das Festhochamt zelebriert zusammen mit Pfarrer Eickelmann der Paderborner Weihbischof Dr. Franz-Josef Wiesemann. 
     
 2007     Der im Volksmund „Silbersee“ genannte Schlammteich im Bilmecketal unterhalb des Dorfes, in den die Stolberger Zink AG seit 1955 etwa 3 Millionen Tonnen Flotationsschlamm aus der am Westhang des Dörnbergs gelegenen Aufbereitung gelagert hatte, wird renaturiert bzw. rekultiviert. Für die bisher in Betonrohren unter dem Schlammteich eingezwängte Bilmecke wird ein neues naturnahes Bachbett neben dem Ablagerungsbecken erstellt. Nach späterer Begrünung der Sandfläche soll hier eine Erlebnisstation des geplanten Bergbau-Wanderweges rund um Andreasberg entstehen. 
     
 2008     Die im Mai 1963 eingeweihte evangelische Trinitatis-Kirche ist einsturzgefährdet und wird vorsorglich geschlossen. Da eine Renovierung in keinem Verhältnis zur Grundsubstanz steht, wird sie schließlich für andere Zwecke verkauft. 
     
 2009     Die im Jahre 1884 gegründete Schützenbruderschaft „St.-Hubertus“ feiert im Juni ein besonderes Schützenfest mit Abordnungen benachbarter Bruderschaften anlässlich ihres 125jährigen Bestehens. – Der Andreasberger Ortsteil Dörnberg – 37 Einwohner in 13 Häusern – feiert das 250jährige Bestehen: Am 23. Mai wird das auf dem Dörnberg neu errichtete, über sechs Meter hohe Holzkreuz eingeweiht. Im August feiern die Einheimischen zusammen mit den Andreasbergern und Gästen von Nah und Fern auf der Halde ein außergewöhnlich gutes Fest bei herrlichem Wetter: Höhepunkt sind der Feldgottesdienst beim Kreuz, der „Besuch“ des silberne Taler verteilenden Kurfürsten Clemens-August, dem der Ort seine Gründung verdankt, die Aufführung „Die Sage vom Riesen Dörn“ (Schüler der Grundschule) und eine Ausstellung mit Bildern aus der Vergangenheit der früheren Bergmannssiedlung.
     
 2010     Mit einem zweitägigen Festprogramm feiert das 52-Seelen-Dorf Wasserfall – zu Andreasberg gehörig – am 17. und 18. Juli das 450jährige Jubiläum des Ortes und die 300 Jahre alte Antonius-Kapelle. Unter den über 400 Gästen im Festzelt und in der Dorfhalle ist auch „Simon August Freiherr von Wendt“, der von 1796 bis 1822 Grundherr der damaligen fünf Wasserfäller Kolonen war.
  
     
     
     
     
     
     


 

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