Chronik des Bergmannsdorfes Andreasberg

im Zeitraffer - 4

1980    Auf dem ehemaligen „Kleinen Sportplatz“ wird unter der Regie des Ortsvorstehers Vinzenz Donner ein fast acht Meter tiefer, alter Brunnen aus dem Gründungsjahr 1854 wieder funktionsfähig gemacht. Dieser Brunnen, der inzwischen auch als Wasserreservoir für die Feuerwehr dient, ist heute der Mittelpunkt der schönen Freizeitanlage mit Schutzhütte, Vogelstange und Spielgeräten. Die Anlage wird das ganze Jahr über von Kindergärten und Schulen für Ausflüge sowie von den örtlichen Vereinen und Gruppen für ihre Feiern genutzt. 
     

 1983 

   Nach notwendigem Umbau wird das ehemalige Ledigenheim – im Volksmund auch Kabachel genannt – ab 1. September als Altenheim mit zunächst 40 Plätzen eröffnet. Das Haus aus dem Jahre 1890 – mit Anbauten aus den Jahren 1925 (rechts) und 1938 (links) – diente in der Vergangenheit der Stolberger Zink AG als Heim für auswärtige, ledige Bergleute und hatte deshalb auch eine Werkskantine mit Gastwirtschaft. Im Zweiten Weltkrieg waren hier bis zu 500 kriegsgefangene Russen und Polen untergebracht. 
     

 1985 

   Am alten Auroraweg in der Nähe des Friedhofs wird von ehemaligen Bergleuten eine Gedenkstätte für die verunglückten Bergleute errichtet.
     

 1989 

   Am 21, Mai wird im Rahmen des Pfarrfestes ein Marienbildstock am Spazierweg „Unter den Gärten“ eingeweiht und gesegnet. Alle Vereine des Dorfes nehmen mit Fahnenabordnungen an der Festprozession teil. 
     

 1992 

   Am Sonntag vor Pfingsten kann die kath. Kirchengemeinde ihr neues Pfarrheim in Besitz nehmen, das in gut zehn Monaten Bauzeit entstanden ist und rund 230.000 DM gekostet hat. – Beim Schützenfest im August wehen erstmalig die neuen Fahnen mit dem Wappen, das an die Vergangenheit als Bergmannsdorf erinnert. 
     

 1994 

   Seit Januar beherbergt das Jugenddorf des evangelischen Kirchenkreises in Andreasberg für einige Zeit 21 Flüchtlinge aus Bosnien. Die Verantwortung für die Unterbringung der Flüchtlinge übernimmt der Verein „Bosnienhilfe Andreasberg – Initiative Hochsauerland e.V.“, der sich ausschließlich aus Spenden finanziert. – Der Gemeinderat Bestwig wählt am 20. April Erhard Faber zum neuen Ortsvorsteher. Sein Vorgänger, Vinzenz Donner, hatte nach 18jähriger Tätigkeit zum Wohle des Dorfes das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. 
     

 1997

   Am 21. Juni wird der neue Spielplatz in der Dorfmitte offiziell eingeweiht, der auf Initiative der Eltern in Eigenleistung und mit Spenden angelegt wurde. Das Grundstück hatte die Gemeinde Bestwig zur Verfügung gestellt und auch einige Spielgeräte gestiftet. 
     

 1998 

   Ab Mitte Januar wird in den Räumen im Erdgeschoss der Trinitatis-Kirche ein Jugendzentrum für beide Konfessionen eingerichtet, das von einem Hausbeirat geleitet und in Eigenverantwortung der Jugendlichen unterhalten wird. 
     

 1999 

   Im Mai wird der neugestaltete Eingangsbereich des Carl-Haber-Stollens offiziell seiner Bestimmung übergeben. Ein Blick in den Stollen, eine informative Schautafel und eine Original-Lore sollen u.a. „Bergbautradition zum Anfassen“ vermitteln. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. 
     

 2000 

   Der vorher weiße Kirchturm der St. Barbara-Kirche wird im oberen Teil mit Schiefer eingedeckt, weil starke Schäden aufgetreten waren. – An der Einmündung der Barbarastraße in die Dorfstraße wird vom Ortsvorsteher Erhard Faber und seinen bewährten Helfern eine dekorative Schautafel, eine Lore und eine Sitzbank aufgestellt. Die Tafel soll vor allem fremde Gäste über die Geschichte des Bergmannsdorfes in Wort und Bild informieren. 


 

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Rolf Schlüter

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